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das buddy projekt

buddies sind ehrenamtliche mitarbeiterInnen des vereins, die einen sehr persönlichen kontakt zu menschen mit hiv / aids aufbauen. sie bieten "emotionale begleitung" an.

nicht alle menschen, die mit hiv / aids leben, haben eine familie oder freundInnen, die sie unterstützen. doch auch dort, wo es ein gutes soziales beziehungsnetz gibt, sind angehörige oft überfordert oder stehen selbst unter großem emotionalen druck; nicht immer sehen sie sich in der lage, eine kontinuierliche und stützende beziehung aufrechtzuerhalten. hier helfen buddies mit, das bereits vorhandene unterstützungssystem zu entlasten, doch manchmal sind sie auch die einzigen verlässlichen bezugspersonen im leben eines hiv-positiven menschen.

ein buddy ist für jeweils eine person da, regelmäßig ein- bis zweimal in der woche, kontinuierlich und verlässlich. er / sie kommt zum reden oder zuhören, nach hause oder ins spital, zum spazieren gehen oder für kino- und caféhausbesuche.

buddies bieten durch ihren kontakt und ihre freundschaft einen stützenden sozialen rahmen an, in dem emotionale krisen und probleme besser bewältigt werden können. so helfen buddies mit, bei ihren klientInnen die lebensenergie und inneren kräfte zu stärken.

eine wiener sozialarbeiterin schrieb uns unlängst: "durch diese betreuung gewann unser patient an selbstvertrauen, er wurde selbstbewusster, kontaktfreudiger und hat seine sozialen kontakte so entwickelt, dass er jetzt sogar auf urlaub fährt. durch die betreuung hat sich die lebensqualität für herrn m. wesentlich erhöht". erfolge wie diese machen die arbeit unserer ehrenamtlichen mitarbeiterInnen so wertvoll.

die angebote des buddy vereins sind kostenlos. im bedarfsfall wenden sie sich bitte telefonisch oder schriftlich an den verein. auch unsere mitarbeiterinnen vom verbindungsdienst zu den stationen des pulmologischen zentrums und des akh, frau kerbl (PZ) und frau auerswald (akh), beantworten gerne ihre fragen.

 

wenn sie gerne einen buddy hätten, werden sie zunächst zu einem persönlichen gespräch eingeladen bzw. zu hause oder im krankenhaus besucht. dabei können wir klären, was sie sich von einem/einer buddy erwarten, welche interessen oder hobbies sie haben, usw. so kann die projekt-koordinatorin sich eine möglichst gute vorstellung davon machen, welche/r buddy am besten zu ihnen passt und den kontakt herstellen.

 

 

bei fragen zum buddy-projekt wenden sie sich bitte an:

frau dsa gabriele leuthner-list, mas

koordinatorin buddy projekt

di 10-13 uhr

Tel. 01 / 524 65 64

office@buddy-verein.org

 

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