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die organisation

 

hiv und aids haben im lauf der vielen jahre zunehmend mehr gesichter bekommen. viele von uns haben freundinnen und freunde, bekannte und verwandte, die infiziert, erkrankt oder verstorben sind. eine hiv-infektion und ihre folgen stellt immer einen tiefen einschnitt im leben dar, verbunden mit emotionalen krisen sowohl für die infizierten und erkrankten menschen selbst als auch für ihr soziales umfeld. dabei reichen die üblicherweise angewandten bewältigungsstrategien oft nicht aus oder gewohnte verarbeitungsmodelle versagen.

 

so wichtig und notwendig die finanziellen beiträge durch spenden und benefizveranstaltungen sind, so notwendig sind ebenso die persönlichen und solidarischen kontakte zu menschen, die mit hiv/aids leben – kontakte, die ein offenes ohr anbieten, sorgen verstehen, wärme vermitteln, humor und lachen teilen.

hier bietet der buddy verein im rahmen von zwei projekten doppelte unterstützung an - durch emotionale begleitung (buddies) und praktische hilfe im alltag (helferzellen). 

 

buddies sind schon seit 1986 in wien tätig. damals noch als projekt der aidshilfe, war es das erste ehrenamtliche betreuungsprojekt in österreich für menschen mit hiv/aids. das helferzellen-projekt wurde im dezember 1992 ins leben gerufen.

 

im frühjahr 1993 trennten sich die beiden projekte von der aidshilfe. seither wird die arbeit im rahmen eines eigenen vereins bis heute fortgesetzt.


der buddy verein kann seine tätigkeit ausschließlich im raum wien anbieten.

 

 

die vereinsstruktur

 

der buddy verein besteht aus zwei projekten. das buddy-projekt (emotionale begleitung) und das helferzellen-projekt (praktische hilfe und besuchsdienste). die projekte werden jeweils von einer koordinatorin geleitet.

 

sowohl die projekt-koordinatorinnen wie auch der vorstand werden unterstützt durch unsere büro-koordinatorin. sie ist dienstags und freitags in der zeit von 10-13 uhr gerne bereit, auch ihre fragen nach bestem wissen zu beantworten.

 

im durchschnitt 30 ehrenamtliche mitarbeiterInnen stellen unseren klientInnen  ihre zeit als buddy oder helferzelle zur verfügung, sie nehmen an regelmäßigen jour fixes teil und erhalten (als buddy bzw. nach bedarf) supervision.

 

der verbindungsdienst informiert wöchentlich patientInnen der stationen des pulmologischen zentrums und des akh und gewährleistet so den kontakt zwischen krankenhaus und verein, um auf eventuellen bedarf an unseren angeboten frühestmöglich reagieren zu können.

 

der vorstand setzt sich derzeit aus drei mitgliedern zusammen. er leitet den verein in organisatorischen, administrativen und inhaltlichen belangen.

 

die mitglieder des vereins haben mitspracherechte laut vereinsgesetz und leisten durch ihre mitgliedsbeiträge einen wertvollen beitrag zur finanzierung der laufenden kosten des vereins.

 

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